Oma und ich*

Oma und ich von Achim Bröger ist eine realistische Kindergeschichte über die Liebe zwischen einem Mädchen und seiner Großmutter. Sie spielt an einem einzigen Nachmittag.

Als Jutta aus der Schule kommt, steht Oma nicht wie sonst am Küchenfenster. Jutta findet sie im Schlafzimmer: Sie liegt ganz still, sieht fremd und blass aus und hat die Augen geschlossen. Zu Tode erschrocken läuft Jutta aus dem Haus und traut sich den ganzen Nachmittag nicht zurück. Unterwegs trifft sie Dirk, den sie eigentlich nicht mag. Weil sie mit ihrer Angst nicht allein sein will, lässt sie ihn mitkommen – und Dirk kann gut zuhören und fragen. So erfährt er von Juttas Angst und davon, wie sehr sie ihre Oma liebt.

Bröger lässt die Kinder miteinander reden und sich erinnern, und aus ihren Gesprächen entsteht ein lebendiges Bild der Großmutter. Dabei bleibt die Geschichte ganz in der Perspektive des Kindes. Zugleich erzählt sie davon, wie eine Freundschaft entsteht. 1987 erhielt das Buch den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Kinderbuch.

Eine einfühlsame Geschichte für Kinder im Grundschulalter über Angst, Verlust und Freundschaft – ein gutes Buch, um über Großeltern und den Tod ins Gespräch zu kommen.

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