Irgendwo ist immer Süden*
Irgendwo ist immer Süden von Marianne Kaurin, aus dem Norwegischen übersetzt von Franziska Hüther, ist ein Kinderroman über eine Notlüge, einen heißen Sommer und eine neue Freundschaft.
Ina ist in der sechsten Klasse und lebt mit ihrer Mutter in einer Sozialsiedlung. Als ihre wohlhabenden Mitschüler am letzten Schultag von ihren Fernreisen erzählen, behauptet Ina, sie fahre auch in den Süden. Dabei kann sich ihre alleinerziehende Mutter gar keinen Urlaub leisten. Damit die Lüge nicht auffliegt, muss Ina sich bei größter Hitze in der eigenen Wohnung verstecken und postet Fotos von einem inszenierten Urlaubsort. Von Ferienstimmung keine Spur. Dann taucht Vilmer auf, der neu in die Siedlung gezogen ist und dem der Gruppendruck in der Klasse nichts auszumachen scheint. Er zeigt Ina einen verlassenen, geheimen Ort im Wohnkomplex – und dort erschaffen sich die beiden ihren ganz eigenen Süden.
Der Roman erzählt mit leichter Sprache und witzigen Dialogen davon, was Freundschaft wirklich ausmacht, auch in Zeiten von Social Media. 2021 gewann er den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Kinderbuch. Inzwischen gibt es das Buch auch als Schullektüre.
Ein warmherziges, humorvolles Buch für Kinder ab 10 Jahren über Scham, Armut und den Mut, zu sich selbst zu stehen.
- 🏆 Deutscher Jugendliteraturpreis 2021: Preisträger Kinderbuch
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