Siebenundzwanzig Suppengeschichten*
Siebenundzwanzig Suppengeschichten von Ursula Wölfel ist ein Vorlesebuch mit ganz kurzen Geschichten, gedacht für die Zeit, in der der Suppenteller leer werden soll. Es stand 1969 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Kinderbuch.
Auf jeder Seite steht eine kleine, abgeschlossene Geschichte, erzählt in sehr einfachen, kurzen Sätzen. Kleine Tiergeschichten wechseln sich ab mit Erzählungen aus dem Alltag von Kindern, mal lustig, mal nachdenklich, immer überschaubar. Jeder Seite steht ein passendes Bild gegenüber, in freundlichen Farben vor weißem Hintergrund. Am Schluss des Buches heißt es sinngemäß, dass mit dem Ende der Suppengeschichte auch der Teller leer ist, ein Versprechen, das Kinder ebenso freut wie die Eltern am Esstisch.
Ursula Wölfel gehörte zu den wichtigsten deutschen Kinderbuchautorinnen; 1962 hatte sie bereits mit „Feuerschuh und Windsandale“ den Deutschen Jugendbuchpreis erhalten. Ihre Bücher mit den Zahlen im Titel, später etwa „Achtundzwanzig Lachgeschichten“, sind bis heute beliebt.
Die Jury empfahl das Buch zum Vorlesen für die Kleinsten und für die ersten Leseversuche von Schulanfängern. Ein Buch für Kinder im Kindergarten- und frühen Grundschulalter. Diese Ausgabe ist heute antiquarisch erhältlich.
- 📜 Deutscher Jugendliteraturpreis 1969: Auswahlliste Kinderbuch
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