Nur drei Worte*

Nur drei Worte von Becky Albertalli, aus dem Englischen übersetzt von Ingo Herzke, ist ein humorvoller Jugendroman über Coming-out, Freundschaft und die erste Liebe. 2017 vergab die Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises ihren Preis an dieses Buch.

Simon ist 16, schwul und hat das bisher niemandem erzählt. Nur mit Blue, einem Jungen von seiner Schule, den er bloß aus anonymen E-Mails kennt, kann er offen über alles reden. Die beiden kommen sich Mail für Mail näher, ohne zu wissen, wer der andere ist. Dann gerät eine dieser Mails in die falschen Hände, und ein Mitschüler erpresst Simon: Entweder er hilft ihm bei einem Mädchen, oder sein Geheimnis wird öffentlich.

Simon erzählt nachdenklich und witzig und fragt sich, warum „normal“ eigentlich immer weiß, hetero und christlich sein soll und warum man sich überhaupt outen muss. Die E-Mails zwischen ihm und Blue greifen die Themen Sexualität, Identität, Herkunft und Freundschaft auf ihre eigene Weise auf. Viele Bezüge zur Jugendkultur – Harry Potter, Tumblr, Serien – machen das Buch lebendig. 2018 kam die Verfilmung unter dem Titel „Love, Simon“ ins Kino.

Fazit: Eine warmherzige, komische und ehrliche Liebesgeschichte für Jugendliche ab 14 Jahren, die Mut macht, zu sich selbst zu stehen.

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