Huckleberry Finn*

Huckleberry Finn von Mark Twain, aus dem Amerikanischen übersetzt von Wolf Harranth, ist einer der großen Abenteuerromane der Weltliteratur. In einer Neubearbeitung mit Illustrationen von Heiner Rothfuchs stand der Roman 1961 auf der Auswahlliste für den Sonderpreis des Deutschen Jugendbuchpreises, der in jenem Jahr Neubearbeitungen klassischer Kinder- und Jugendbücher galt.

Huck ist der Sohn des Dorftrinkers von St. Petersburg am Mississippi und lebt am liebsten frei und ungewaschen. Als sein gewalttätiger Vater ihn einsperrt, täuscht Huck seinen eigenen Tod vor und flieht. Auf einer Insel trifft er Jim, einen Sklaven, der ebenfalls geflohen ist, weil er verkauft werden soll. Gemeinsam treiben die beiden auf einem Floß den Mississippi hinunter, begegnen Betrügern, verfeindeten Familien und vielen Gefahren. Und Huck muss sich immer wieder entscheiden, ob er seinen Freund verrät oder zu ihm hält.

Twain erzählt aus Hucks Sicht und in seiner Sprache, mit viel Witz und scharfer Kritik an Sklaverei und Heuchelei. Der Roman ist die Fortsetzung von „Tom Sawyers Abenteuer“; Tom taucht gegen Ende wieder auf.

Diese Taschenbuchausgabe ist bei Carlsen erschienen. Ein Klassiker für Jugendliche und Erwachsene, auch als Schullektüre geeignet.

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