Else-Marie und die kleinen Papas*

Else-Marie und die kleinen Papas ist ein Bilderbuch der schwedischen Autorin und Illustratorin Pija Lindenbaum, übersetzt von Senta Kapoun. 1993 stand es auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Else-Marie muss an vielen Tagen der Woche ohne ihren Papa auskommen. Er ist Handelsreisender und schickt lustige Ansichtskarten, aber was er unterwegs eigentlich alles tut, kann sie sich nicht vorstellen. Und dann hat Else-Marie nicht nur einen Papa, sondern gleich sieben – sieben kleine Väterchen, die nörgelig und nett, streng und furchtbar lieb sein können. Wie fühlt es sich an, einen Vater zu haben, der ganz anders ist als die Väter der anderen Kinder?

Pija Lindenbaum ersetzt den einen großen, starken Vater durch ein märchenhaftes Zwergenmodell und spielt mit Wort- und Bildwitz. Ihre Bilder sind voller komischer Details, und die kleinen Papas in ihren Anzügen sind ein Vergnügen zum Anschauen. Hinter dem Spaß steht ein ernstes Thema: ein Vater, der oft fort ist, und ein Kind, das sich ein Bild von ihm machen muss. Die Jury lobte, wie humorvoll und zugleich seriös das Buch diesen Familienkonflikt umsetzt.

Ein witziges Bilderbuch für Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern, besonders für Familien, in denen ein Elternteil viel unterwegs ist. Es lädt zum gemeinsamen Lachen und zum Reden darüber ein, was eine Familie ausmacht.

Uns gefällt Else-Marie und die kleinen Papas so gut, dass wir es in folgenden Kinderbuch-Empfehlungs-Listen 2026 empfehlen

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