Was wäre wenn*
Was wäre wenn von Meg Rosoff ist ein Jugendroman aus Großbritannien, aus dem Englischen übersetzt von Brigitte Jakobeit. Er wurde 2007 mit der Carnegie Medal und 2008 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Jugendbuch ausgezeichnet.
David ist fünfzehn, als sein kleiner Bruder beinahe aus dem Fenster fällt. David kann ihn gerade noch festhalten. Doch von diesem Moment an lässt ihn ein Gedanke nicht mehr los: Was wäre, wenn? Er ist überzeugt, dass das Schicksal es auf ihn abgesehen hat, und will ihm entkommen. Also ändert er seinen Namen, sein Aussehen und seine Kleidung, legt sich einen eingebildeten Windhund zu und sucht rastlos nach Liebe. Eine junge Fotografin wird dabei wichtig für ihn. Und das Schicksal? Das meldet sich zwischendurch selbst zu Wort.
Meg Rosoff erzählt mit sprühendem Witz und hohem Tempo, mit philosophischem Humor und viel Gespür für jugendliche Verunsicherung. Hinter dem Spiel mit den Identitäten steckt eine ernste Frage: Wie lebt man mit dem Wissen, dass alles jederzeit schiefgehen kann? Brigitte Jakobeits Übersetzung trifft den fein austarierten, hintergründigen Ton.
Der Dachverband Jugendliteratur empfiehlt das Buch ab 14 Jahren. Es eignet sich für Jugendliche, die schräge, kluge Coming-of-Age-Geschichten mögen und gern über Zufall und Schicksal nachdenken.
- 🏆 Deutscher Jugendliteraturpreis 2008: Preisträger Jugendbuch
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