Rascal, der Waschbär*
Rascal, der Waschbär von Sterling North ist die Erinnerung des amerikanischen Autors an ein Jahr seiner Kindheit mit einem zahmen Waschbären. In der Übersetzung von Irene Mühlon stand das Buch 1965 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis, in der Gruppe der Prämien.
Der elfjährige Sterling wächst ohne Mutter auf. Er lebt mit seinem gütigen, nachsichtigen Vater allein in einem großen Haus auf dem Land, nahe der Wildnis. Seine besten Spielgefährten sind Tiere: ein Bernhardiner, Katzen, eine Dohle. Eines Tages findet Sterling einen kleinen, hilflosen Waschbären, zieht ihn auf und nennt ihn Rascal. Der muntere, gelehrige kleine Kerl wird sein liebster Freund. Unzertrennlich verbringen die beiden eine Zeit voller Streifzüge und Abenteuer, bis die Vernunft verlangt, dass Rascal in die Freiheit zurückkehrt.
North erzählt atmosphärisch dicht und mit großer Zuneigung zu Natur und Tieren, ohne die Schattenseiten dieser Kindheit auszublenden. Die Geschichte wurde in Japan als Zeichentrickserie bekannt.
Ein Buch für Kinder ab dem späten Grundschulalter, die Tiergeschichten und Naturerlebnisse lieben, und für Erwachsene, die eine stille, schöne Kindheitserinnerung lesen möchten.
- 📜 Deutscher Jugendliteraturpreis 1965: Auswahlliste Prämie
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