Michel in der Suppenschüssel*
Michel in der Suppenschüssel von Astrid Lindgren, illustriert von Björn Berg, ist der erste Band der Geschichten um den Lausbuben aus Lönneberga. In der Übersetzung von Karl Kurt Peters stand das Buch 1965 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Kinderbuch.
Michel wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Klein-Ida auf dem Hof Katthult in Småland. Er hat ein gutes Herz, aber er stellt mehr Unfug an, als es Tage im Jahr gibt. Einmal steckt er den Kopf in die Suppenschüssel und bekommt ihn nicht mehr heraus, ein anderes Mal zieht er Klein-Ida an der Fahnenstange hoch, damit sie weit sehen kann. Jedes Mal endet es gleich: Der Vater ruft wütend „Michel!“, und Michel muss in den Tischlerschuppen. Dort schnitzt er dann ein Holzmännchen, und die Sammlung wird immer größer.
Lindgren erzählt so, als würde sie eine alte Dorfgeschichte weitergeben, mit viel Wärme und trockenem Witz. Björn Bergs Zeichnungen sind seit Jahrzehnten das Bild, das man von Michel im Kopf hat.
Ein Kinderbuch zum Vorlesen ab dem Kindergartenalter und zum Selberlesen in der Grundschule. Weitere Bände erzählen von Michels Streichen.
- 📜 Deutscher Jugendliteraturpreis 1965: Auswahlliste Kinderbuch
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