Kein Winter für Wölfe*
Kein Winter für Wölfe von Kurt Lütgen ist ein Jugendbuch über eine Rettungsfahrt durch das arktische Eis, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Mit diesem Roman, der den Untertitel „Die Geschichte eines unruhigen Lebens zwischen Grönland und Alaska“ trägt, gewann Lütgen 1956 den ersten Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Jugendbuch.
Die Regierung der USA schickt den Kutter „Bär“ in das Eismeer, um die Männer einer Walfangflotte zu retten, die vom Eis eingeschlossen sind. Doch auch der Kutter selbst kommt nicht mehr weiter. Da fassen der Steuermann Jarvis und der Arzt Macallen einen fast unmöglichen Entschluss: Sie wollen mit Hundeschlitten über das Eis ziehen und den Eingeschlossenen eine Rentierherde als Nahrung zutreiben. Was folgt, ist ein Wettlauf gegen Kälte, Hunger und Zeit.
Lütgen erzählt sachlich und spannend zugleich, ohne seine Helden zu verklären. Wer das Buch liest, erfährt nebenbei viel über das Leben im hohen Norden, über Schlittenhunde, Rentiere und die Menschen, die dort leben. Das Buch ist damit ebenso ein Abenteuerroman wie ein Stück erzählte Geschichte.
Diese Taschenbuchausgabe ist bei Arena erschienen. Ein Klassiker der Abenteuerliteratur für Jugendliche, die echte Expeditionsgeschichten mögen, und für Erwachsene, die das Buch aus der eigenen Schulzeit kennen.
- 🏆 Deutscher Jugendliteraturpreis 1956: Preisträger Jugendbuch
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