Der Hund, den Nino nicht hatte*

Der Hund, den Nino nicht hatte von Edward van de Vendel, illustriert von Anton van Hertbruggen und aus dem Niederländischen übersetzt von Rolf Erdorf, ist ein poetisches Bilderbuch über Fantasie und Wirklichkeit. 2016 wurde es mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch ausgezeichnet.

Nino wünscht sich einen Hund, aber er bekommt keinen. Zum Glück sind seiner Fantasie keine Grenzen gesetzt: Mit seinem ausgedachten Hund zieht er durch den Wald, schwimmt, rennt und erlebt wilde Abenteuer. Zum Geburtstag bekommt Nino dann doch noch einen echten Hund – doch der verhält sich ganz anders als der Hund in seiner Vorstellung. Wie Nino und der Erzähler damit umgehen, ist überraschend und warmherzig gelöst.

Das Buch ist in erdigen, gedämpften Farben gehalten, sodass alles wie in einem Dämmerzustand wirkt – passend zu Ninos Tagträumen und zu dem Wald, in dem er seine Abenteuer erlebt. Text und Bild verschmelzen zu einer Einheit: Van de Vendels knapper, rhythmischer Text lässt viel Raum, und Anton van Hertbruggen, für den es das erste Bilderbuch war, erzählt mit einer ganz eigenen Bildsprache die eigentliche Geschichte.

Fazit: Ein stilles, besonders schön illustriertes Bilderbuch für Kinder ab 5 Jahren über Wünsche, Fantasie und das Glück, das man nicht immer gleich erkennt.

Uns gefällt Der Hund, den Nino nicht hatte so gut, dass wir es in folgenden Kinderbuch-Empfehlungs-Listen 2026 empfehlen

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