Das Schwert in der Stille (Der Clan der Otori 1)*
Das Schwert in der Stille von Lian Hearn, aus dem Englischen übersetzt von Irmela Brender, ist der erste Band der Fantasy-Reihe „Der Clan der Otori“ aus dem Carlsen Verlag. 2004 wählte die Jugendjury das Buch zum Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises.
Der Junge Tomasu wächst beim Volk der „Verborgenen“ auf, einer verfolgten Glaubensgemeinschaft. Bei einem brutalen Überfall des Tohan-Clans wird seine Familie getötet. Auf der Flucht vor den Häschern rettet ihm Shigeru, der Anführer des Otori-Clans, das Leben. Shigeru nimmt ihn an Sohnes statt an und gibt ihm einen neuen Namen: Takeo. Takeo lernt, seine besonderen Fähigkeiten richtig einzusetzen. Doch dann verliebt er sich in Kaede, die Frau, die sein Ziehvater heiraten soll, und bald wird klar, dass alle eine Rolle in Shigerus Plan spielen.
Hinter dem Namen Lian Hearn steht die australische Autorin Gillian Rubinstein. Sie entwirft eine Welt, die an das mittelalterliche Japan erinnert, mit Fehden, Ehre, Verrat und einer leisen, poetischen Sprache. Spannung und Liebesgeschichte halten sich die Waage.
Das Schwert in der Stille ist ein Fantasyroman für Jugendliche und Erwachsene, die historische Settings, starke Figuren und vielschichtige Intrigen lieben. Wer den ersten Band beendet hat, kann die Geschichte in den Fortsetzungen weiterverfolgen.
- 🏆 Deutscher Jugendliteraturpreis 2004: Preis der Jugendjury
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