Als die Uhr dreizehn schlug*

Als die Uhr dreizehn schlug von Philippa Pearce, aus dem Englischen übersetzt von Klaus Fritz, ist ein Klassiker der englischen Fantastik über einen Jungen, der nachts in einen verborgenen Garten gelangt. In einer früheren Übersetzung stand das Buch 1962 auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises.

Tom muss seine Ferien bei Onkel und Tante verbringen, weil sein Bruder Masern hat. Sie wohnen in einer engen Wohnung in einem alten Haus ohne Garten, und Tom langweilt sich entsetzlich. Doch in der Halle steht eine alte Standuhr, und als sie eines Nachts dreizehn schlägt, schleicht Tom hinunter. Hinter der Hintertür liegt plötzlich ein großer, wunderbarer Garten, den es am Tag gar nicht gibt. Dort trifft er ein Mädchen namens Hatty, und Nacht für Nacht kehrt Tom zurück. Bald merkt er, dass in diesem Garten die Zeit eigenen Gesetzen folgt.

Pearce erzählt ruhig und atmosphärisch, und das Rätsel um den Garten und um Hatty löst sich erst ganz am Ende. Das Buch erhielt in Großbritannien die Carnegie-Medaille und gilt dort als eines der schönsten Kinderbücher über Zeit und Erinnerung.

Diese gebundene Ausgabe ist bei Aladin erschienen. Ein Roman für Kinder ab dem späten Grundschulalter und für Erwachsene, die leise Fantastik lieben.

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