Die drei Räuber*

Die drei Räuber von Tomi Ungerer, aus dem Englischen übersetzt von Tilde Michels, ist eines der bekanntesten Bilderbücher des 20. Jahrhunderts. 1962 stand das Buch auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises in der Sparte Bilderbuch.

Es waren einmal drei grimmige Räuber mit schwarzen Umhängen und hohen schwarzen Hüten. Der erste hatte eine Donnerbüchse, der zweite ein Pfefferblasrohr und der dritte eine riesige rote Axt. Nachts lauerten sie den Kutschen auf und brachten ihre Beute in eine Höhle in den Bergen. Doch eines Nachts sitzt in der Kutsche nur ein kleines Waisenmädchen namens Tiffany, das zu einer bösen Tante gebracht werden soll. Die Räuber nehmen es mit, und Tiffany stellt ihnen eine Frage, über die sie noch nie nachgedacht haben: Was macht ihr eigentlich mit all dem Gold?

Ungerers Geschichte beginnt gruselig und endet überraschend freundlich. Seine Bilder mit den kräftigen Farben, dem tiefen Blau der Nacht und den schwarzen Silhouetten der Räuber sind unverwechselbar. Die Jury lobte damals die drastisch-humorvollen Bilder und die köstlichen Einfälle.

Diese gebundene Ausgabe ist bei Diogenes erschienen. Ein Bilderbuch zum Vorlesen für Kindergartenkinder, das ein bisschen Grusel und viel Herz verbindet.

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