Rasmus und der Landstreicher*

Rasmus und der Landstreicher von Astrid Lindgren, illustriert von Horst Lemke und aus dem Schwedischen übersetzt von Thyra Dohrenburg, erzählt von einem Waisenjungen auf der Suche nach einer Familie. 1958 stand das Buch auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises.

Rasmus ist neun Jahre alt und lebt im Kinderheim. Wie alle Heimkinder wünscht er sich nichts sehnlicher, als dass eines Tages jemand kommt und ihn als eigenes Kind aufnimmt. Doch die Leute, die ins Heim kommen, wollen immer nur Mädchen mit Locken, nie einen Jungen mit glatten Haaren. Als Rasmus wieder einmal Ärger bekommt, reißt er aus und will sich selbst Eltern suchen. Unterwegs trifft er den Landstreicher Oskar, der mit seiner Ziehharmonika über die Landstraßen zieht, und die beiden werden Weggefährten. Dabei geraten sie mitten in ein gefährliches Abenteuer.

Lindgren verbindet hier Spannung, Humor und eine tiefe Traurigkeit über Kinder, die niemand haben will. Die Freundschaft zwischen dem kleinen Jungen und dem freiheitsliebenden Landstreicher gehört zu den schönsten Figurenpaaren ihres Werks.

Diese gebundene Ausgabe ist bei Oetinger erschienen. Ein Kinderroman zum Vorlesen und Selberlesen für Kinder im Grundschulalter und für alle, die Lindgrens leisere Bücher schätzen.

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