Letztendlich sind wir dem Universum egal*
Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan, aus dem Englischen übersetzt von Martina Tichy, ist ein Jugendroman über eine Liebe, die jeden Tag in einem anderen Körper beginnt. 2015 wurde er von der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet und war zugleich in der Sparte Jugendbuch nominiert.
Die Erzählstimme heißt nur „A“ und hat keinen eigenen Körper. Jeden Morgen wacht A in einem anderen Menschen auf, immer im Alter von 16 Jahren – mal ein Mädchen, mal ein Junge, krank oder gesund, beliebt oder einsam. A hat gelernt, sich nicht einzumischen und am nächsten Tag weiterzuziehen. Bis A im Körper von Justin dessen Freundin Rhiannon kennenlernt und sich in sie verliebt. Von da an setzt A alles daran, sie wiederzusehen, jeden Tag in einem anderen Leben.
In kurzen Kapiteln, von denen jedes für sich stehen könnte, erkundet Levithan, was es heißt, in einem Körper zu stecken, und wie viel Äußerlichkeiten zählen. Das ist spannend zu lesen und lädt zugleich zum Nachdenken und Diskutieren über Identität, Geschlecht und Liebe ein. 2018 kam die Verfilmung ins Kino.
Fazit: Ein originell erdachter, berührender Roman für Jugendliche ab 14 Jahren, der mit „Letztendlich geht es nur um dich“ fortgesetzt wurde.
- 🏆 Deutscher Jugendliteraturpreis 2015: Preis der Jugendjury
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