Die Sache mit Christoph*
Die Sache mit Christoph von Irina Korschunow ist ein Jugendroman über Freundschaft, Verlust und die Suche nach dem Sinn. 1979 stand er auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Jugendbuch; heute ist er als dtv-Taschenbuch erhältlich.
Christoph ist tot, gestorben bei einem Verkehrsunfall. Zurück bleibt sein einziger Schulfreund Martin. Er kann nicht einfach weitermachen und beginnt, über Christoph nachzudenken: über die Gespräche, die sie geführt haben, über Christophs Zweifel und seine Wut auf eine Welt, die ihm brutal und gleichgültig erschien. Christoph hatte vieles in Frage gestellt, die Schule, die Erwachsenen, das ganze Leben. Je länger Martin sich erinnert, desto mehr fragt er sich auch, was sein eigenes Leben ausmacht.
Irina Korschunow, die auch Kinderbücher wie „Hanno malt sich einen Drachen“ und „Der Findefuchs“ geschrieben hat, erzählt in Rückblenden, dicht und ernst. Der Roman nimmt die Gedanken Jugendlicher sehr ernst und gibt keine einfachen Antworten. Gerade darin liegt seine Stärke.
Ein Buch für Jugendliche, die nach tiefgründigen Geschichten über Freundschaft und Trauer suchen, und eine Lektüre, die sich gut für Gespräche in der Schule eignet.
- 📜 Deutscher Jugendliteraturpreis 1979: Auswahlliste Jugendbuch
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