Die Grüffelo-Oma*
Die Grüffelo-Oma von Julia Donaldson und Axel Scheffler, übersetzt von Monika Osberghaus, ist ein gereimtes Bilderbuch und die neue Geschichte aus der Welt des Grüffelo. Nach „Der Grüffelo“ und „Das Grüffelokind“ kehren die bekannten Figuren aus dem tiefen dunklen Wald zurück, und mit der Großmutter kommt ein neues Familienmitglied hinzu.
Die Grüffelo-Oma hat ihren Besuch angekündigt. Für sie soll es ein Festessen geben, und so ziehen der Grüffelo und seine Tochter los, um die Zutaten zu besorgen. Unterwegs begegnen sie alten Bekannten: dem Fuchs, der Eule und der Schlange. Und dann ist da noch die kleine Maus, die plötzlich selbst Gefahr läuft, auf dem Speiseplan zu landen. Wie in den ersten beiden Büchern setzt sie dabei nicht auf Kraft, sondern auf ihren Einfallsreichtum und eine gut erzählte Geschichte. Wie sie sich diesmal aus der Klemme zieht, verrät der Klappentext nicht, und wir tun es auch nicht.
Donaldsons Text lebt wieder von Reim, Rhythmus und Wiederholungen, die Kinder nach dem zweiten Vorlesen mitsprechen. Axel Scheffler zeichnet die Oma mit grauem Fell und Gehstock, und ihre auffälligste Eigenschaft ist, dass sie lesen und schreiben kann. Das gebundene Buch hat 38 Seiten. In Großbritannien verkaufte sich die Originalausgabe „Gruffalo Granny“ in den ersten drei Tagen über 227 000 Mal und stieg auf Platz 1 der britischen Gesamtcharts ein.
Fazit: Ein Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren, das sich ohne Vorwissen lesen lässt und für Familien, die den Grüffelo schon kennen, ein Wiedersehen mit vertrauten Figuren ist.
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