Die Bucht der schwarzen Boote*
Die Bucht der schwarzen Boote von Barbara Bartos-Höppner ist ein Jugendroman, der auf den Aran-Inseln vor der Westküste Irlands spielt. Er stand 1966 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Jugendbuch.
Die Inseln liegen am Rand Europas, den Stürmen des Atlantiks preisgegeben, und die Menschen dort führen ein hartes, karges Leben. Der Fischfang, zu dem die schwarzen Boote hinausfahren, ist gefährlich und oft wenig ergiebig, und der Boden bringt kaum mehr als dürres, salziges Gras hervor. Viele junge Leute wollen fort, nach England oder Amerika, um Geld zu verdienen und ein leichteres Leben zu führen. Doch die meisten kehren zurück in die Heimat, wo man auf sie wartet, wo sie Hilfe finden, wenn sie in Not geraten, und wo trotz aller Armut Fröhlichkeit herrscht und die alten Sagen noch lebendig sind.
Bartos-Höppner zeichnet eindrucksvolle Landschaftsbilder und eine Gemeinschaft von Menschen, die eng miteinander verbunden sind. Die Jury hob die Schönheit der Naturschilderungen und die genaue Beschreibung der Charaktere hervor. Die Autorin gehörte zu den bekanntesten deutschen Jugendbuchautorinnen ihrer Zeit.
Ein Jugendbuch für Leserinnen und Leser, die Meer, Inseln und Geschichten über Heimat und Fernweh mögen.
- 📜 Deutscher Jugendliteraturpreis 1966: Auswahlliste Jugendbuch
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