Der gute Räuber Willibald*
Der gute Räuber Willibald von Rudolf Otto Wiemer ist eine humorvolle Räubergeschichte zum Vorlesen. Sie stand 1966 auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Kinderbuch; die Ausgabe bei Arena ist mit Bildern von Rolf Rettich erschienen.
Der kleine Manni findet, dass der Räuber Willibald in seinem Bilderbuch eigentlich ein guter Räuber ist. Das ärgert Willibald so sehr, dass er sieben Abende hintereinander aus dem Bilderbuch steigt, um Manni das Gegenteil zu beweisen: Er will zeigen, wie böse er wirklich ist. Doch jedes Mal, wenn Willibald von seinen nächtlichen Raubzügen erzählt, kommt etwas anderes heraus. Sein gutes Herz macht ihm einen Strich durch die Rechnung, und wider Willen hat er wieder Gutes statt Böses getan.
Wiemer, der auch als Lyriker bekannt war, erzählt mit Sinn für Nonsens und Situationskomik. Die Geschichte ist in sieben Abende gegliedert und eignet sich dadurch besonders gut zum Vorlesen, ein Kapitel pro Abend. Kinder haben ihren Spaß an einem Räuber, der so gern gefürchtet wäre und es einfach nicht schafft.
Ein Kinderbuch für Kinder im Kindergarten- und frühen Grundschulalter, zum Vorlesen und für erste eigene Lesestunden.
- 📜 Deutscher Jugendliteraturpreis 1966: Auswahlliste Kinderbuch
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