Der Sohn des Toreros*

Der Sohn des Toreros von Maia Rodman ist ein Jugendroman über einen Jungen, der sich gegen die Erwartungen seiner Umgebung stellen muss. In der Übersetzung von Adolf Himmel wurde er 1968 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis in der Sparte Jugendbuch ausgezeichnet.

In einem kleinen andalusischen Städtchen halten es alle für selbstverständlich, dass Manolo in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Der war ein berühmter, gefeierter Stierkämpfer, und der Ort wartet darauf, dass der Sohn ebenso in die Arena geht. Doch Manolo kann die Angst in seinem Herzen nicht überwinden. Je näher der Tag rückt, an dem er sich zeigen soll, desto deutlicher wird ihm, dass er vor einer Entscheidung steht, die ihm niemand abnehmen kann. Er muss herausfinden, was er selbst will, und den Mut aufbringen, es auch zu sagen.

Maia Rodman, die unter dem Namen Maia Wojciechowska bekannt ist, kennt den Stierkampf und die spanische Lebenswelt genau. Sie stellt ein zentrales Problem junger Menschen dar: sich vom Vorbild der Eltern und von der Tradition zu lösen. Die Jury lobte die psychologische Überzeugungskraft und die eindrucksvolle Sprache. In den USA erhielt das Buch die Newbery Medal.

Ein Jugendbuch für Leserinnen und Leser ab dem späten Grundschulalter, die Geschichten über Mut, Angst und den eigenen Weg lesen wollen.

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