Josse – Was ist schon normal?*

Josse – Was ist schon normal? ist der erste Kinderroman von Joachim Meyerhoff, geschrieben zusammen mit Franziska Sophie Dorau und illustriert von Melanie Garanin. Der Schauspieler und Bestsellerautor ist selbst auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik aufgewachsen, die sein Vater leitete. Für Erwachsene hat er diese Kindheit in seinem Romanzyklus „Alle Toten fliegen hoch“ erzählt, hier erzählt er sie zum ersten Mal für Kinder.

Der Junge heißt eigentlich Joachim, möchte aber lieber Josse genannt werden. Er wächst zwischen den Patientinnen und Patienten seines Vaters auf, und was von außen ungewöhnlich aussieht, ist für ihn ganz normal. Schwieriger ist die Schule: Die Buchstaben scheinen sich auf der Seite zu bewegen, in der Klasse gilt Josse als Außenseiter, und wenn er sich missverstanden fühlt, wird seine Wut manchmal so groß, dass er selbst nicht mehr weiß, wohin damit.

Das Buch ist eine Familiengeschichte über das Anderssein, über Legasthenie und darüber, seinen eigenen Platz zu finden. Meyerhoff schaut dabei mit Humor und viel Wärme auf seinen jungen Helden, ohne die schweren Momente kleinzureden. Melanie Garanin, die als Comiczeichnerin und Kinderbuchillustratorin arbeitet, hat das Buch illustriert; bei den Premierenlesungen zeichnete sie live dazu.

Der Verlag empfiehlt das gebundene Buch ab 8 Jahren. Es eignet sich zum Selberlesen und genauso zum Vorlesen in der Familie, besonders für Kinder, die selbst schon gemerkt haben, dass „normal“ für jeden etwas anderes bedeutet.

Uns gefällt Josse – Was ist schon normal? so gut, dass wir es in folgenden Kinderbuch-Empfehlungs-Listen 2026 empfehlen

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