Das Haus ohne Lichter*

Das Haus ohne Lichter von Reem Faruqi, illustriert von Nadia Alam, ist ein Bilderbuch über den Ramadan und das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr, auch Zuckerfest genannt.

Alle Häuser in der Nachbarschaft sind festlich geschmückt, zu Weihnachten, zu Diwali oder zu Chanukka. Nur ein Haus bleibt dunkel und wartet sehnsüchtig darauf, endlich selbst einmal zu leuchten. Als Huda und ihre Familie einziehen, schöpft das Haus neue Hoffnung. Es lernt, dass jede Familie ihre Feste auf ihre eigene Art feiert und dass Vielfalt etwas Wunderbares ist. Und dann kommt der Tag, auf den es so lange gewartet hat.

Ungewöhnlich ist die Erzählperspektive: Das Haus selbst erlebt die Feste seiner Nachbarschaft und erzählt davon, wie es sich anfühlt, anders zu sein und dazugehören zu wollen. So vermittelt das Buch kindgerecht, was Ramadan und Zuckerfest bedeuten, und stellt sie neben die Feste anderer Religionen. Nadia Alams farbenfrohe Illustrationen zeigen ein friedliches Miteinander, Reem Faruqis Text ist poetisch und leicht verständlich. Das gebundene Buch hat 40 Seiten und eignet sich für Familien ebenso wie für Kita und Grundschule.

Fazit: Ein warmherziges Bilderbuch über Zugehörigkeit und kulturelle Vielfalt für Vorschulkinder, das sich besonders rund um den Ramadan zum Vorlesen anbietet.

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